Ob für dich selbst, für deine Eltern oder für deinen Partner: Jemand ist da. Für Gesellschaft, für die kleinen Wege, für die Stunden, in denen sonst niemand Zeit hat — und damit Angehörige einmal aus dem Haus können, ohne sich zu sorgen. Zwei Stunden, ein halber Tag, jede Woche dieselbe Person.
Was dazugehört — und was nicht
Das gehört dazu
- Da sein und ein Auge darauf haben — stunden- oder tageweise, auch damit Angehörige einen eigenen Termin wahrnehmen können
- Zeit und Gespräch: vorlesen, Musik, Karten, ein Hobby weiterführen
- Begleitung zum Einkauf, zur Apotheke, zur Behörde, zur Post
- Hilfe beim Sortieren der Post und beim Ausfüllen von Formularen — entscheiden und unterschreiben tust du selbst
- Zusammen kochen und die Handgriffe im Haushalt, die nebenher anfallen. Dafür musst du nicht wechseln: Wer den ganzen Haushalt gemacht haben will, ist bei der Haushaltshilfe richtig — alles dazwischen geht hier mit.
Das gehört woandershin
- Alles Pflegerische: Medikamente, Verbände, Waschen, Ankleiden, Hilfe beim Essen. Das übernimmt ein Pflegedienst — wir arbeiten mit den Diensten in der Region zusammen und sagen dir gern, wen wir kennen.
- Der Haushalt als eigentlicher Auftrag: putzen, waschen, Fenster. Geht es vor allem darum, ist die Haushaltshilfe die passende Leistung — einzelne Handgriffe nebenher gehen hier trotzdem mit.
- Nur am Telefon oder per Video. Wir sind da, wo du bist — aus der Ferne allein ist es keine Betreuung.
- Garten, Treppenhaus, Winterdienst und alles andere außerhalb der Wohnung
Pflege und Alltag sind zwei verschiedene Aufgaben — und wer beides von derselben Stelle erwartet, bekommt bei beidem weniger.
Deshalb ergänzen wir Pflegedienste, statt sie zu ersetzen — zusammen deckt beides ab, was eines allein nicht schafft.
Nebeneinander ist dabei kein Kompromiss, sondern die bessere Lösung. Ein Pflegedienst hat einen anderen Auftrag, und er rechnet nach anderen Regeln ab — die Zeitfenster sind dort enger. Dazu kommt, dass dieselbe Kraft auf einer Tour zwischen Pflege, Betreuung und Entlastung wechselt. Wenn sich ein Besuch eilig anfühlt, liegt das an dieser Taktung und nicht an den Menschen, die sie fahren. Wir haben sie nicht: Unser Team macht Betreuung und sonst nichts, und ein Einsatz dauert bei uns mindestens zwei Stunden. Deshalb lohnt es sich, beides zu haben — der Pflegedienst für die Pflege, wir für den Alltag darum herum. Wenn du nicht weißt, wer der richtige ist, ruf trotzdem an — wir sagen es dir auch dann, wenn wir es nicht sind. Woher diese Grenze kommt, steht ausführlich unter Angebot zur Unterstützung im Alltag.
Wie weit wir fahren
Kurze Wege sind dabei
Arzt, Apotheke, Behörde, Einkauf, Friedhof — die Wege, die im Alltag anfallen. Sie gehören zur Betreuung und werden nicht gesondert berechnet: 10 Kilometer je Betreuungsstunde sind enthalten. Bei einem zweistündigen Termin deckt das die Wege in unserer Region in aller Regel ab.
Weite Fahrten planen wir eigens
Die Familie besuchen, ins Theater, an die Nordsee. Das geht — mit einem eigenen Angebot, in dem Weg, Zeit und Preis vorher feststehen.
Der Grund für die Trennung ist eine Regel und keine Laune: Ein reiner Fahrdienst ist kein anerkanntes Angebot zur Unterstützung im Alltag. Wege, die im Rahmen einer Betreuung mitgefahren werden, sind es. Deshalb ist der kurze Weg zum Arzt selbstverständlich dabei — und die Fahrt an die Nordsee ein eigener Auftrag.