Was macht Stade besonders?
Auf der Karte steht hier ein Name. Im Alltag sind es viel mehr: Wer in Stade wohnt, sagt Altstadt, Campe, Hahle, Ottenbeck, Riensförde oder Wiepenkathen — und die alten Vorstädte heißen bis heute nach den Toren, an denen sie lagen: Hohentorsvorstadt, Schiffertorsvorstadt, Kehdingertorsvorstadt.
Die Stadt reicht weit über ihre Altstadt hinaus. Im Norden liegen Bützfleth und Bützflether Moor, dazu Götzdorf; unten am Wasser Abbenfleth, Brunshausen und Stadersand. Dazu kommen Haddorf und die Haddorfer Siedlung, Hagen, Schölisch, Groß und Klein Thun, Barge, Hohenwedel, Kopenkamp, Hasenwinkel, Kreuel, Melau, Schnee, Steinbeck, Depenbeck, Schanzenhof und das Altländer Viertel.
Das ist der Unterschied zu allen anderen Gebieten: Hier liegen Adressen dicht beieinander, und trotzdem sind es lauter verschiedene Ecken. Zwischen einem Termin in der Altstadt und einem in Bützfleth liegt keine halbe Stunde — aber zwei ganz verschiedene Arten zu wohnen.
Zum Gebiet gehört außerdem Hollern-Twielenfleth — landschaftlich schon Altes Land: Obsthöfe am Elbdeich, dazu Hollern, Twielenfleth, Bassenfleth, Siebenhöfen, Speersort und Wöhrden. Von der Stader Altstadt ist es nicht weit dorthin — es sieht nur vollkommen anders aus. Wie es weiter elbaufwärts aussieht, steht bei Rund um Jork.
Rund um Stade hört vor den Nachbardörfern auf: Wer in Hammah oder Agathenburg wohnt, findet seine Auskunft bei Rund um Himmelpforten oder Rund um Horneburg. Jeder Ort steht bei uns genau einmal, damit es zu einer Adresse nicht zwei Antworten gibt.